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DHI Hypnoseausbildung · Stufe 3

Stufe 3: Masterclass für komplexe Anwendungs­felder

Fünf aufeinander bezogene Mastertage vertiefen Sicherheit, Methodenwahl und Prozessführung bei Angst, Depression, Coaching, Systemik, Sinnbildern, Rückführung, Kindern und medizinischen Grundlagen.

Die Inhalte sind als ausführlicher, druckbarer Nachweis für Interessenten, Arbeitgeber und Kostenträger gegliedert.

Tagesablauf und Inhalte
DHI Stufe 3: KI-visualisierte Masterclass mit kleiner Seminargruppe und persönlicher Anleitung
DHI Stufe 3: Masterclass mit fachlicher Vertiefung, Demonstration und Praxisreflexion

Fachliche Einordnung

Überblick über die Ausbildungsstufe

Die Eckdaten beziehen sich auf den fachlichen Umfang. DHI 1.0 Vollpräsenz und DHI 2.0 Live-Hybrid vermitteln dieselben Kompetenzen; die organisatorische Verteilung unterscheidet sich.

Fachlicher Umfang5 intensive Mastertagefünf spezialisierte Themenblöcke
VoraussetzungAbschluss Stufe 1 und 2Grundhandwerk und Analytik werden vorausgesetzt
PraxisFall- und Methodenübungenje Themenblock mit Transferreflexion
AbschlussHypnoseMaster DHIinstitutsinterne Qualifikationsbezeichnung
Öffentliche Curriculumdarstellung zur Vorlage bei Beratungsstellen, Jobcenter, Arbeitsagentur, Arbeitgebern und anderen Kostenträgern.

Die Seite beschreibt Lernziele, Unterrichtsblöcke und Übungen detailliert, ohne urheberrechtlich geschützte vollständige Suggestionstexte oder personalisierte Seminarunterlagen zu veröffentlichen.

Stand: 10.08.2026Ausbildungsanbieter: Deutsches HypnoseinstitutFachliche Leitung: Lars Gutzeit

Didaktischer Auftrag

Komplexität beherrschbar machen – ohne Sicherheit und Haltung zu verlieren

Stufe 3 erweitert nicht nur den Methodenkatalog, sondern vor allem die Entscheidungskompetenz: Welche Vorgehensweise passt zu Auftrag, Klient, Intensität, Befugnis und aktuellem Stabilitätsniveau?

Entscheidungskompetenz statt Technikshow

Masterkompetenz bedeutet auch, eine Methode nicht einzusetzen, eine Sitzung zu stabilisieren oder an geeignete Fachstellen weiterzuverweisen. Jeder Tag folgt derselben Lernlogik: fachliche Abgrenzung, Sicherheitsrahmen, Methodenlandkarte, Demonstration, strukturierter Ablauf, Übung, Ergebnisverdichtung und Transfer.

Die Grundhaltung aus Stufe 2 bleibt verbindlich: offen fragen, Wahrnehmungen nicht erzwingen, subjektive Bilder nicht als objektive Wahrheit ausgeben und die konkrete Lösung beim Klienten lassen.

Dadurch bleiben sehr unterschiedliche Themen innerhalb eines gemeinsamen professionellen Arbeitsmodells.

Nach Stufe 3 sollen Teilnehmende …

  • komplexe Aufträge fachlich abgrenzen und Risiken früh erkennen.
  • bei Angst, Widerstand und Belastung Stabilität vor Tiefe stellen.
  • Depression, Antrieb, Coachingziel und Krisenwarnzeichen unterscheiden.
  • systemische Beziehungen, Rollen und Positionen analysieren.
  • Sinnbilder, Häuser und frühere Bilder offen statt deutend bearbeiten.
  • Kinder- und Jugendhypnose alters- und zuständigkeitsgerecht planen.
  • medizinische Grundlagen und rechtliche Grenzen einordnen.
  • einen mehrstufigen, ethisch sauberen Arbeitsplan entwickeln.

Unterrichtschronologie

Die Inhalte der fünf Mastertage

Innerhalb jedes Tages wechseln fachliche Einordnung, Demonstration, Methodenvergleich, Übung, Rückmeldung und Transfer.

1

Ängste, Zwänge und Trancewiderstände

Sicherheit und Selbststeuerung vor Tiefe und Tempo

Unterrichts- und Demonstrationsblöcke

  • Trancewiderstände, Unbehagen, flache Trance und der Unterschied zwischen fehlender Kooperation und schützender Reaktion.
  • Rapport, offene Augen, Fraktionierung und sichere Distanz als praktische Stabilisierung.
  • Ängste, Phobien und Zwänge fachlich unterscheiden; Intensität, Auslöser, Auftrag und Befugnis klären.
  • Ursachenarbeit nur dann, wenn eine passende Situation klienteneigen entsteht und sicher bearbeitbar ist.
  • Kontrollierte Desensibilisierung mit angenehmen und belastenden Situationen in aushaltbarer Dosierung.
  • Angst-Stopp-Angebote: Anker, Schutzenergie, Schalter oder Poti und freie klienteneigene Schutzvorstellung.
  • Distanzierung über eigenes Kino oder Beobachtung von oben; Belastungssignal und sofortige Rückkehr in Sicherheit.
  • Traumasensible Grenzen, Abbruch- und Weiterverweisungsentscheidungen.
Kompetenzergebnis

Angst- und Widerstandsthemen können sicher eingeordnet und mit geeigneter Distanz, Stabilisierung und klienteneigener Lösung bearbeitet werden.

Praxis-/Transferauftrag

Kontrollierte Angst- oder Unbehagensarbeit mit klarem Sicherheitsanker, Belastungssignal, Rückkehrweg und fachlicher Auswertung.

2

Depression, Motivation und Coaching

Sicherheit, Aktivierung und überprüfbare Zukunft verbinden

Unterrichts- und Demonstrationsblöcke

  • Depressive Verstimmung, Depression, Antriebsmangel, körperliche Faktoren und mögliche medizinische Ursachen differenzieren.
  • Suizidverdacht aktiv und klar ansprechen; akute Krisen nicht allein hypnotisch behandeln und geeignete Hilfe einbeziehen.
  • Ressourcenaktivierung über positive Erfahrungen, Bewegung, Hypno-Walk und Aktiv-Wach-Hypnose.
  • Innerer Weiser beziehungsweise klienteneigene innere Instanz als Quelle für Antworten und Zukunftsperspektiven.
  • Analyseergebnisse verdichten und daraus kurze beziehungsweise längere, überprüfte Suggestionen erstellen.
  • Hypnose-Coaching: Auftrag, Ziel, Skalierung, Meilensteine, Ressourcen, Methodenwahl und Erfolgskontrolle.
  • Businesscoaching: bewusste und unterbewusste Erwartungswelten, Rollen, Ziele, Hindernisse und Umsetzung.
  • Weitergehende Analysen zu Lebensbereichen, Zielpersönlichkeit, Wegfindung und unterschiedlichen Wach- beziehungsweise Tranceantworten.
Kompetenzergebnis

Depressive und motivationale Aufträge werden sicher abgegrenzt; Coachingziele werden messbar geplant und mit klienteneigenen Ressourcen verbunden.

Praxis-/Transferauftrag

Ressourcen- oder Coachingsequenz mit Zielskala, innerer Instanz, realistischen Meilensteinen und überprüfter Ergebnis-Suggestion.

3

Systemische Hypnose und Burnout

Rollen, Beziehungen und emotionale Abstände sichtbar machen

Unterrichts- und Demonstrationsblöcke

  • Burnoutprävention und Überlastung: fachliche Abgrenzung, Kontext, Rollen, Erwartungen, Ressourcen und medizinische beziehungsweise psychotherapeutische Zuständigkeit.
  • Systemisches Denken in Hypnose: Auftrag, relevante Beteiligte, Beziehungen, Symptomfunktion und Ziel.
  • Positionswechselanalyse beziehungsweise Energiewechsel: eine Situation aus der Perspektive anderer Beteiligter betrachten.
  • Hypno-Stellen auf einer inneren weißen Fläche: Klient, Bezugspersonen, Geschwister, weitere Beteiligte, Symptom, Gefühl und Ziel positionieren.
  • N2-Ausgangsbild, N3-Verbesserung durch veränderte Abstände und N4-Übertragung auf das reale Leben.
  • Keine eigene Systemdeutung; Positionen, Bedeutung und Veränderung werden vom Klienten beschrieben.
  • Ehe- und Paarberatung: getrennte Anamnese, abweichende Ziele, gemeinsame positive Ressource und sicherer gemeinsamer Auftrag.
  • Praxisübung Hypno-Stellen beziehungsweise Positionswechselanalyse mit vollständiger Auswertung.
Kompetenzergebnis

Systemische Zusammenhänge können bildhaft strukturiert, klienteneigen verbessert und in konkrete zukünftige Veränderungen übersetzt werden.

Praxis-/Transferauftrag

Ein systemisches Thema als Hypno-Stellen- oder Positionswechselanalyse führen, Positionen klienteneigen verändern und N4 formulieren.

4

Sinnbild, Hausanalyse und Rückführung

Innere Bilder offen untersuchen – ohne sie zur objektiven Wahrheit zu erklären

Unterrichts- und Demonstrationsblöcke

  • Grundhaltung abstrakter Analyse: Bild als Information, offene Fragen, Freiwilligkeit, klienteneigene Bedeutung und sicherer Transfer.
  • Methodenlandkarte: innerer Weiser, Energiewechsel, Hausanalyse, Hypno-Stellen und Rückführung.
  • Haus der positiven Erinnerungen: Räume wie Freude, Urlaub, Freunde oder Kindheit freiwillig erkunden und Ressourcen mitnehmen.
  • Freie Hausanalyse: Umgebung, Garten, Zustand, Eingang, Räume, Personen und Besonderheiten beschreiben lassen.
  • Nichts Negatives vorgeben; der Klient entscheidet, ob und wie er einen Raum betritt oder verlässt.
  • Rückführung beziehungsweise frühere oder unbekannte Bilder als Modell subjektiver Wahrnehmung, nicht als historischer Beweis.
  • Kompletter Ablauf: Anamnese, Einleitung, Blockadenlösung, Vorbereitung, Bildsequenz, Resümee N3/N4, Rückkehr, Suggestion und Ausleitung.
  • Praxisübung Hausanalyse oder Rückführung mit klarer Sicherheits-, Freiwilligkeits- und Nachbesprechungslogik.
Kompetenzergebnis

Abstrakte Bilder und frühere Szenen können offen analysiert, klienteneigen verstanden und ohne Wahrheitsbehauptung in den Auftrag übertragen werden.

Praxis-/Transferauftrag

Hausanalyse oder Rückführungsmodell mit offenen Fragen, freiwilliger Exploration, Resümee, N3/N4, vollständiger Rückkehr und Nachbesprechung.

5

Kinder, Jugendliche und medizinische Grundlagen

Altersgerecht arbeiten, medizinische Grenzen kennen und den Gesamtprozess integrieren

Unterrichts- und Demonstrationsblöcke

  • Kinder- und Jugendhypnose: Einverständnisse, Eltern und minderjährigen Klienten einbeziehen; Ziel, Schweigepflicht und Rollen transparent klären.
  • Alter, Entwicklung und Sprache berücksichtigen; keine Erwachsenenlogik auf Kinder übertragen.
  • Ressourcenorientierter Einstieg mit Reisegefährt, Handpuppen, sicherem Ort, Krafttier und einfachen Sinnbildern.
  • Lern- und Konzentrationsförderung: Umgebung, Pausen, Medien, Ordnung, Motivation, Lernmodus, Glaubenssätze, Zeitmanagement und hilfreiche Ressourcen analysieren.
  • Schmerzkontrolle als Überblick: Einleitung, Blockadenlösung, sicherer Ort, ausreichende Vertiefung, vorsichtige Abfrage und vollständige Ausleitung.
  • Schmerz als Schutzfunktion; ärztliche Abklärung, rechtliche Befugnis und klare Grenzen jeder hypnotischen Arbeit.
  • Vertiefende medizinische Hypnose wird der weiterführenden Stufe 4 zugeordnet; Stufe 3 vermittelt die fachliche Orientierung.
  • Integration des Gesamtwegs: Beratung und Anamnese, vertrauensbildende erste Sitzung, analytische Folgesitzungen, Ergebnis-Suggestion und Alltagstransfer.
Kompetenzergebnis

Kinder- und Jugendaufträge sowie medizinisch berührte Themen können alters-, zuständigkeits- und sicherheitsgerecht eingeordnet und in einen vollständigen Arbeitsplan integriert werden.

Praxis-/Transferauftrag

Fallplanung mit Einwilligung, Sprache, Befugnis, Sicherheitsrahmen, Methodenwahl, Dokumentation und begründeter Weiterverweisung.

Praxis und Fallarbeit

Fünf Themenblöcke – ein gemeinsames professionelles Arbeitsprinzip

Die praktischen Sequenzen trainieren Auftragsklärung, Sicherheitsentscheidung, Methodenauswahl, offene Prozessführung, Ergebnisprüfung und Transfer.

Tag 1

Angst und Stabilisierung

Distanz, Schutztechnik oder kontrollierte Desensibilisierung werden mit klaren Belastungs- und Rückkehrsignalen geübt.

Tag 2

Ressource und Coachingziel

Aktivierung, innerer Weiser, Zielskalierung und Ergebnis-Suggestion werden zu einem überprüfbaren Coachingprozess verbunden.

Tag 3

Hypno-Stellen

Systemische Beteiligte, Gefühle, Symptom und Ziel werden positioniert, klienteneigen verändert und auf reale Schritte übertragen.

Tag 4

Hausanalyse oder Rückführung

Ein abstraktes Bild wird offen erkundet, verbessert und in N4 übertragen – ohne eigene Deutung und ohne historische Wahrheitsbehauptung.

Tag 5

Zielgruppengerechte Planung

Ein Kinder-, Jugend- oder medizinisch berührter Auftrag wird auf Einwilligung, Sprache, Befugnis, Sicherheit und Weiterverweisung geprüft.

Abschluss

Master-Fallplanung

Aus Beratung, Stabilisierung, Analyse, Suggestion und Transfer entsteht ein mehrstufiger Sitzungsplan mit dokumentierten Grenzen.

DHI Masterunterricht mit methodischer Visualisierung
Die Methoden wechseln – die Haltung bleibt.
Offen fragen, Freiwilligkeit sichern, den Klienten nicht überfordern, keine eigene Wahrheit verankern und Ergebnisse realistisch übertragen.

Öffentliches Curriculum

Inhaltsverzeichnis der Stufe 3

Das Curriculum stellt die fünf Mastertage und die übergreifenden Kompetenzen so detailliert dar, dass Umfang und berufliche Relevanz auch außerhalb des DHI nachvollzogen werden können.

ZuordnungUnterrichtsinhaltKompetenzziel
Tag 1Trancewiderstände und passende TranceWiderstände, Unsicherheit und flache Trance erkennen; Sicherheit, Rapport, offene Augen und Fraktionierung nutzen.
Tag 1Ängste, Phobien und ZwängeAuftrag, Intensität, Auslöser und fachliche Grenzen unterscheiden; Ursache oder kontrollierte Desensibilisierung passend wählen.
Tag 1DistanzierungEigenes Kino, Beobachterperspektive und sichere Distanz einsetzen, ohne den Klienten zu überfordern.
Tag 1Angst-Stopp-TechnikenAnker, Schutzenergie, Schalter/Poti und klienteneigene Schutzvorstellung als Selbststeuerungsangebote nutzen.
Tag 1Traumasensibles VorgehenNicht drängen, Belastungssignale beachten, Stabilität vor Tiefe stellen und bei Bedarf weiterverweisen.
Tag 1Praxisfall AngstEine kontrollierte, fachlich begrenzte Angst- oder Unbehagensarbeit planen, durchführen und auswerten.
Tag 2Depressive Verstimmung und DepressionBegriffe, körperliche Faktoren, Antrieb und fachliche Zuständigkeit differenzieren.
Tag 2Krisen- und SuizidwarnzeichenVerdacht direkt ansprechen, nicht allein weiterarbeiten und geeignete medizinische beziehungsweise psychiatrische Hilfe einbeziehen.
Tag 2AktivierungBewegung, Hypno-Walk und Aktiv-Wach-Hypnose als mögliche ressourcenorientierte Elemente einordnen.
Tag 2Ressourcen und innerer WeiserPositive Erfahrungen, Zukunftsorientierung und klienteneigene innere Antworten aktivieren.
Tag 2Hypnose-CoachingZiel, Skalierung, Meilensteine, Ressourcen, Methodenwahl und Erfolgskontrolle strukturiert planen.
Tag 2BusinesscoachingBewusste und unterbewusste Erwartungswelten, Rollen, Ziele und Umsetzungsbarrieren analysieren.
Tag 3Burnout und SystemikÜberlastung, Rollen, Beziehungen und Kontexte als System betrachten; medizinische und psychotherapeutische Abklärung beachten.
Tag 3PositionswechselanalyseEine Situation aus Perspektiven anderer Beteiligter betrachten und Unterschiede für N3/N4 nutzbar machen.
Tag 3Hypno-StellenPersonen, Tiere, Gegenstände, Gefühle, Symptome und Ziele auf einer inneren Fläche positionieren.
Tag 3Systemische VerbesserungAbstände und Positionen klienteneigen verändern und auf reale Beziehungen beziehungsweise Verhalten übertragen.
Tag 3Paar- und BeziehungskontextGetrennte Anamnese, gemeinsames Ziel, positive Ressourcen und abweichende Erwartungen sicher klären.
Tag 3Praxisfall SystemikEin systemisches Thema als vollständige Hypno-Stellen- oder Positionswechselanalyse führen.
Tag 4Abstrakte SinnbildanalyseInnere Bilder als subjektive Information untersuchen, ohne sie selbst zu deuten.
Tag 4Haus der positiven ErinnerungenRäume positiver Erinnerungen und Ressourcen freiwillig erkunden und für den Auftrag nutzbar machen.
Tag 4Freie HausanalyseUmgebung, Gebäude, Räume, Personen und Besonderheiten beschreiben und klienteneigen verstehen lassen.
Tag 4Innerer Weiser und EnergiewechselInnere Instanzen und Perspektivwechsel als offene Analyseformen verbinden.
Tag 4Rückführung / frühere BilderUnbekannte oder frühere Szenen als subjektive Wahrnehmung bearbeiten; keine historische Wahrheit behaupten.
Tag 4N3/N4 nach RückführungErkenntnisse verbessern, positiv abschließen und auf den realen Auftrag beziehungsweise die Zukunft übertragen.
Tag 4Praxisfall Haus oder RückführungEine vollständige abstrakte Analyse mit Sicherheitsrahmen, Resümee und sauberer Rückkehr führen.
Tag 5Kinder- und JugendhypnoseEinwilligungen, Elternrolle, Alter, Sprache, Entwicklungsstand und rechtliche Befugnis berücksichtigen.
Tag 5Altersgerechte EinleitungReisegefährt, Handpuppe, sicherer Ort, Krafttier und einfache Sinnbilder passend einsetzen.
Tag 5Lernen und KonzentrationStörfaktoren, Motivation, Lernumgebung, Glaubenssätze und Ressourcen analysieren und positiv verdichten.
Tag 5Schmerzkontrolle – ÜberblickEinleitung, Blockadenlösung, sicherer Ort, Schmerzwahrnehmung und Ausleitung nur innerhalb fachlicher Befugnis einordnen.
Tag 5Medizinische GrenzenÄrztliche Abklärung und rechtliche Zuständigkeit beachten; vertiefende medizinische Hypnose der Stufe 4 zuordnen.
Tag 5IntegrationAus dem Auftrag einen mehrstufigen Sitzungsplan mit Beratung, Stabilisierung, Analyse, Suggestion und Transfer entwickeln.
GesamtEthik und klienteneigene WahrheitKeine Wahrnehmung erzwingen, keine Bilder als Diagnose oder Beweis ausgeben und keine fremde Lösung verankern.
GesamtMethodenwahlNicht die spektakulärste, sondern die fachlich passende, sicherste und dem Auftrag dienliche Methode auswählen.
GesamtDokumentation und WeiterverweisungGrenzen dokumentieren, bei Krisen oder fehlender Befugnis weiterverweisen und interdisziplinär arbeiten.
AbschlussMasterkompetenzKomplexe Anwendungsfelder strukturiert planen, sicher rahmen, klientenzentriert führen und fachlich reflektieren.

Sicherheit, Ethik und professionelle Grenzen

Masterkompetenz zeigt sich auch im begründeten Nicht-Handeln

Komplexe Themen verlangen klare Zuständigkeit. Die Ausbildung vermittelt Methoden und Entscheidungsrahmen; sie erweitert nicht automatisch die gesetzliche Befugnis.

Krise und Suizidalität

Bei Verdacht wird direkt und klar nachgefragt. Akute Suizidalität oder psychiatrische Krise gehört in geeignete ärztliche beziehungsweise psychiatrische Versorgung und wird nicht als alleiniger Hypnoseauftrag behandelt.

Trauma und hohe Belastung

Stabilität, Distanz, Freiwilligkeit und Dosierung gehen vor Tiefe. Belastungsreaktionen werden nicht provoziert, um eine vermeintlich stärkere Sitzung zu erzeugen.

Innere Bilder und Rückführung

Subjektive Bilder sind Arbeitsmaterial. Sie werden weder als historische Tatsache noch als Diagnose oder Beweis ausgegeben. Bedeutung und Veränderung entstehen beim Klienten.

Kinder und medizinische Themen

Einwilligung, Sorgeberechtigte, Entwicklungsstand, Schweigepflicht, ärztliche Abklärung und rechtliche Befugnis sind verbindlich. Vertiefende medizinische Hypnose folgt in Stufe 4.

Hinweis zur Abschlussbezeichnung: „HypnoseMaster DHI“ ist eine institutsinterne Qualifikationsbezeichnung und kein akademischer Mastergrad. Sie dokumentiert den Abschluss der DHI-Masterclass innerhalb des institutseigenen Ausbildungssystems.

Organisation der Masterclass

Welche Ausbildungsform passt zu Ihnen?

Die fachlichen Masterinhalte sind nicht an eine bestimmte Organisationsform gebunden. Live-Unterricht, Demonstration, Praxis, Rückmeldung und Zertifizierung müssen vollständig abgebildet sein.

DHI Masterclass in Vollpräsenz mit Demonstration und kleiner Seminargruppe
DHI 1.0 Vollpräsenz

Fünf zusammenhängende Mastertage

Die Themenblöcke werden kompakt im Seminarraum verbunden. Demonstration, Übung und Auswertung folgen unmittelbar aufeinander.

  • konzentrierte Vertiefung in kleiner Gruppe
  • direkte Fall- und Methodenreflexion
  • persönliche Begleitung während der Masterwoche
Vollpräsenz einordnen
DHI Masterclass im Live-Hybrid-Format
DHI 2.0 Live-Hybrid

Live-Theorie mit separater Praxis

Die fachlichen Themen werden live online unterrichtet und durch Präsenzübungen, Rückmeldung und Zertifizierungsanteile ergänzt.

  • Live-Rückfragen und persönliche Leitung
  • zeitlicher Raum für Reflexion zwischen Blöcken
  • Praxisteil vor Ort statt reiner Online-Zertifizierung
Live-Hybrid einordnen