| Rahmen | Rolle, Auftrag und Grenzen | Auftrag und Zuständigkeit vor Beginn einer Sitzung klären; Hypnose nicht als Kontrollverlust oder Showeffekt vermitteln. |
| Grundlagen | Hypnose und Trance | Arbeitszustand, Aufmerksamkeit, Freiwilligkeit und Zusammenarbeit verständlich erklären. |
| Grundlagen | Trancetiefe | Passende statt möglichst tiefe Trance anstreben; mittlere Trance als praktikablen Arbeitsrahmen einordnen. |
| Grundlagen | Kontraindikationen und Erschwernisse | Warnsignale, Grenzen und Situationen erkennen, in denen nicht oder nur nach fachlicher Abklärung gearbeitet wird. |
| Kommunikation | Rapport | Vertrauen, Kompetenz, Empathie und klare Absprachen als Grundlage der Zusammenarbeit aufbauen. |
| Beobachtung | Trancezeichen | Mögliche körperliche und kommunikative Hinweise wahrnehmen, ohne daraus einen Tiefenwettbewerb zu machen. |
| Vorbereitung | Raum und Setting | Licht, Geräusche, Sitz- oder Liegeposition, Decke, Musik und störungsarme Rahmenbedingungen organisieren. |
| Vorbereitung | Vorgespräch | Ziel, Auftrag, Erwartungen, Ablauf und Notfallsignale kurz und eindeutig klären. |
| Technik | Hypnosetests / Convincer | Tests fachlich einordnen und als Beobachtungs- oder Einleitungselement verwenden, nicht als Vorführung. |
| Technik | Blickfixation | Eine einfache, nachvollziehbare Fixationseinleitung anleiten und sauber fortführen. |
| Technik | Entspannungseinleitung | Eine textgestützte Einleitung ruhig, klar und mit passender Stimme durchführen. |
| Technik | Konfusionseinleitung | Konfusion als alternative Einleitungsform kennen und ihre Grenzen berücksichtigen. |
| Technik | Fraktionierung | Trance durch kurzes Öffnen und erneutes Schließen der Augen steuern und bei Bedarf auf ein passendes Niveau bringen. |
| Sitzungsaufbau | Bridge-In | Zwischen Einleitung und Anwendung eine passende Vertiefung beziehungsweise Ressourcenaktivierung einsetzen. |
| Sitzungsaufbau | Anwendung | Einen klar umrissenen Anwendungstext fachgerecht und klientenbezogen führen. |
| Sitzungsaufbau | Suggestion | Suggestionen verständlich formulieren, vorgegebene Texte sicher anwenden und die Zustimmung des Klienten beachten. |
| Sitzungsaufbau | Bridge-Out | Das erarbeitete Ergebnis vor der Ausleitung stabilisieren und in Ruhe nachwirken lassen. |
| Sitzungsaufbau | Ausleitung | Normal-, Schnell- und Scheinausleitung unterscheiden; jede Sitzung vollständig und ruhig beenden. |
| Sitzungsaufbau | Nachgespräch | Erleben kurz einordnen, nicht überinterpretieren und die vereinbarte Nachwirkzeit berücksichtigen. |
| Praxis | Vertrauensbildende Maßnahme | Eine vollständige erste Standardsitzung mit Einleitung, Blockadenlösung, sicherem Ort und Ausleitung durchführen. |
| Praxis | Arbeiten mit Anwendungstexten | Einen vollständigen Ablauf mit persönlichem Thema, Anwendung, Suggestion und Übungswechsel umsetzen. |
| Anwendungen | Selbstbewusstsein / Thema X | Beispielhafte, klar begrenzte Anwendungstexte in einen vollständigen Sitzungsrahmen einordnen. |
| Anwendungen | Raucherentwöhnung und Gewichtsreduktion | Komplexität, Vorgespräch, Hauptsitzung, mögliche Nachbesserung und fachliche Grenzen verstehen. |
| Transfer | Fehler- und Störungsmanagement | Geräusche einbeziehen, bei Abweichungen fraktionieren, nicht vorschnell abbrechen und Hilfe holen. |
| Abschluss | Übungsauftrag und Zertifizierung | Vorgesehene Übungen regelgerecht durchführen, Rückmeldung annehmen und den eigenen weiteren Übungsbedarf benennen. |