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Ausbildungsziele und Grundsätze der Hypnospathie®

Was ist Hypnospathie?

Die ethisch korrekte Art und Weise professionell und seriös zu hypnotisieren – die Hypnospathie – setzt Maßstäbe der Hypnose. Auch für die Bereiche in denen ohne Heilerlaubnis gearbeitet werden darf.

Die Wirksamkeit der Hypnose ist in Fachkreisen inzwischen unbestritten und die Zulassung der Hypnose als therapeutisches Verfahren seit 2006 verhilft der Hypnose grundsätzlich zu immer mehr Popularität.

Der große Durchbruch fehlt aber noch in Deutschland. Durch die Showhypnose und viele einfach ausgebildeten Hypnotiseuren, die auf die Methoden der Showhypnose setzen, werden potenzielle Klienten immer wieder davon abgehalten in eine Hypnosepraxis zu kommen. Sie haben Angst oder Bedenken vor Fremdbeeinflussung und Willenlosigkeit.

Hier setzen nun die Grundsätze der Hypnospathie das Vertrauen in die Hypnose, die die Hypnose verdient hat. Der Hypnospath bedient sich der Hypnose und unterstreicht dabei den helfenden Ansatz.

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Warum benutzt die Hypnospathie nicht die Methoden der Showhypnose?

Grundsätzlich darf in Deutschland jeder hypnotisieren, sofern das Einverständnis des zu Hypnotisierenden vorliegt. Hypnotiseur werden ist also ganz leicht. Und das Schöne ist: Es kann jeder erlernen – auch ohne medizinische oder therapeutische Vorbildung. Das führt dazu, dass der seriös ausgebildete Hypnotiseur im Rahmen der Möglichkeiten des Klienten helfen wird. Nur lassen sich die angehenden Hypnotiseure schnell in die Rolle des Magiers bringen, da die Klienten dieses teilweise erwarten und das selbst oft das Bild des angehenden Hypnotieurs ist. Somit werden dann häufig Hypnosetechniken angewandt, die eher auf die Showbühne gehören als in eine Hypnose-Fachpraxis oder eine Praxis, die seriös und sanft mit der Hypnose arbeiten möchten.

 

Schnell und effektiv und dabei sanft und seriös = Hypnospathie

Warum wird die Hypnospathie die notwendige Serösität der Hypnose sicherstellen?

Die von Lars Gutzeit entwickelte Hypnospathie ist eine Methode zum Wohle des Klienten. Im Kern geht es dabei darum, dass bei diesem Hypnoseverfahren ausschließlich nur die Erkenntnisse als Suggestion formuliert werden, die explizit mit dem Unterbewusstsein zuvor in Trance erarbeitet wurden. Hierbei nimmt sich der Hypnotiseur nahezu ganz aus dem Einflussbereich, den ein herkömmlicher Hypnotiseur sonst hätte. Die Erstellung der Suggestion bezieht sich also auf das zuvor gesagte und bleibt somit absolut seriös und ist nicht Meinungsbild verändernd. Vielen klassischen Therapeuten – aber auch Coaches – fällt es schwer, sich ganz draußen zu lassen. Aber genau dadurch ist die Hypnospathie oft schon nach wenigen Sitzungen erfolgreich und der Klient kommt ggf. mit weiteren Themen oder mit Weiterempfehlungen.

Nur so seriös sollte Hypnose angewandt werden und nur so verliert das Wort Hypnose den Hokuspokus-Charakter. Das Verfahren heißt Hypnospathie. Die Freigabe zur Nennung und Nutzung wird mit den Seminaren des DHI vorbereitet und durch eine Prüfung erteilt. Marketingmaterial wird zur Verfügung gestellt. Bekenner der Hypnospathie müssen sich  beim DHI registrieren. Kostenlos. Es kommen nahezu täglich Anfragen rein, wo die nächste Hypnospathiepraxis sei. 

Zusammen Hypnospathie

Grundsätze der Hypnospathie

  1. Alle Wahrheiten für den Klienten entstehen ausschließlich beim Klienten – Humanistisches Modell.
  2. Jegliche eigene Meinung oder eigene Wertigkeit bleibt beim Hypnotiseur, sofern der Klient diese nicht hinterfragt.
  3. Es gibt keine „Ratschläge“ oder Empfehlungen, die nicht selbst vorher vom Klienten erkannt wurden und scheinbar nützlich sind.
  4. Der Rapportaufbau erfolgt auf Basis der offenen Ehrlichkeit – ohne manipulatives Spiegeln etc..
  5. Der Hypnotiseur schlüpft nicht in die Rolle des Beraters. Der Klient wird sein eigener Berater. Der Hypnotiseur ist der Mediator zwischen dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein des Klienten.
  6. In der Trance dürfen alle erdenklichen Therapieformen zum Wohle des Klienten nach vorheriger Absprache beliebig eingesetzt werden – Heilerlaubnis vorausgesetzt.
  7. In der Hypnose wird es nur Suggestionen geben, die zuvor in der Hypnosesitzung erarbeitet werden und die sich auch in der Trance für den Klienten gut und richtig anfühlen.
  8. Der Klient geht freiwillig und ohne Showeffekte in seine Trance.
  9. Der übliche Trancetiefgang liegt im mittleren Bereich, so, dass der Klient seinen Sitzungsverlauf mitbekommt. Beim Bemerken einer tieferen Trance wird „fraktioniert“, also kurz unterbrochen.
  10. Die Räumlichkeiten entsprechen dem zu erwartenden Praxisbild, das ein Klient von einem z.B. Heilpraktiker erwarten würde.
  11. In den Sitzungen steht immer zuerst der rein zukunftsorientierte Weg durch Blockadenlösungen im Focus – Methode ohne Heilerlaubnis.
    Erst wenn das nicht ausreichend erscheint wird im Vergangenen analysiert – Heilerlaubnis erforderlich.
  12. Alles Wissen bleibt zwischen dem Klienten und dem Hypnotiseur. Auch Termindaten etc.
  13. Der Hypnotiseur (Hypnospath) ist stets an schnellen dauerhaften Erfolgen ohne Hokuspokus interessiert. Für den Hypnospath ist es nicht wichtig der oder ein Magier zu sein. Er legt stets Wert darauf, dass der Klient selbst zu seinen Lösungsansätzen findet, die dann suggestiv untermauert werden.
  14. Der Verkauf von Medikamenten, Magnetschmuck, Energiesprays u.v.m. gehören nicht in eine Hypnospathie-Praxis. Nur ggf. Informationsmaterialien darüber, wenn dieses vom Hypnospath unterstützt wird.


 

Als registrierter Hypnospathie-Hypnotiseur, dürfen Sie folgendes Logo auf Ihrer Homepage veröffentlichen:

 

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Ratgeber / Wissensdatenbank

Auf der Ratgeber-Seite finden Sie viele nützliche Informationen und Anwendungmöglichkeiten der Hypnose nach den Grundsätzen der Hypnospathie. Schauen Sie doch mal rein -> hier klicken

Standpunkte

Vorbilder der Hypnospathie

  • Milton Hyland Erickson

Ohne Glorifizierung aber mit dem nötigen Respekt und Verneigung vor den großen Schritten, zu denen er der Hypnose insgesamt verhalf.

  • Kurt Tepperwein

Auch wenn seine Titel nicht ganz sattelfest zu sein scheinen: Die Methoden gehen in die richtige Richtung.

  • Dr. Joseph Murphy

Nicht jedermanns Geschmack aber etwas Spiritualität bringt durchaus eigene Erkenntnisse hervor, was nicht unmittelbar mit dem grundsätzlichen Handeln eines „Heilers“ zu verwechseln ist.

 

Keine Vorbilder der Hypnospathie

  • Brain M. Alman

Oft sehr aufdringliche und von außen bestimmte Ansätze, die eher den Bereich von Macht und Herrschaft verkörpern.

 

Bitte fragen Sie konkrete Hypnotiseure bzw. konkrete Methoden an, wenn Sie sich nicht sicher sind, wie die Hypnospathie die Methode einschätzt -> Kontakt

Unterstütze Therapieformen

Grundsätzlich lässt sich in der Hypnospathie jede Therapieform anwenden. Nachfolgend finden Sie ein paar Beispiele:

  • Verhaltenstherapie (KVT)
  • Konfrontationstherapie
  • Reiztherapie
  • Flooting
  • Desensibilisieren
  • Punktgenaues Analysieren der Ursache für ein Gefühl.
  • Systemisches Stellen von Personen, Symptomen uvm.
  • Progressive Muskelentspannung
  • Autogenes Training
  • Sichere Orte schaffen
  • Gesprächstherapeutische Ansätze
  • Inneres Kind – Teilearbeit
  • Musiktherapie
  • Kunsttherapie
  • Rollentausch – Rollenspiel
  • Familientherapie
  • Paar- und Ehetherapie
  • uvm.

Bitte fragen Sie konkrete Therapieformen an, wenn Sie sich nicht sicher sind, wie die Hypnospathie die Möglichkeit einschätzt, diese Form mit Hypnose zu verbinden bzw. zu optimieren -> Kontakt

Methoden der Trance – Induktion

Seriöse und effektive Methoden

Im Regelfall sollten folgende Methoden zur Induktion verwendet werden:

  • Entspannungseinleitungen
  • Armlevitationen
  • Dissoziative Einleitungen
  • Situative Einleitungen
  • Helligkeits- und Energiesuggestionen

 

Keine Methoden der Hypnospathie

Folgende Methoden sind im Regelfall – insbesondere im therapeutischen Umfeld – zu vermeiden:

  • Umfallinduktionen
  • Mit Schnippen Ein- oder Ausleiten
  • Blitzhypnose
  • Arbeiten mit Pendel
  • „Du gehst in Trance, weil ich es sage“
  • Dunkles, Blitze oder sonstige – nicht eindeutige – Vorstellungsbilder

 

Im Zweifel nehmen Sie bitte Kontakt zwecks Rückfrage auf -> Kontakt

selbstvertrauen-ansprechängste

Bekennen Sie sich zur Hypnospathie und tragen Sie dadurch zum Durchbruch der genialen Möglichkeiten der Hypnose bei.

Erfolg und Orientierung

Die aktuellen Ausbildungsmöglichkeiten

Alle Ausbildungen des Deutschen Hypnose Instituts bereiten auf die Prüfungen vor. Sie bekommen also neben den Zertifikaten zur Teilnahme an den Seminaren mit den jeweiligen Titeln die Möglichkeit, sich zur Hypnospathie zu zertifizieren.

Folgende Seminare bereiten auf die jeweilige Prüfung vor und können im zeitlichen Rahmen der Ausbildung stattfinden:

1.) DHI Ausbildung Einsteiger zum „Zertifizierten Hypnotiseur DHI“ bereitet parallel auf die Prüfung zum „Hypnospathie-Coach“ vor.

2.) DHI Ausbildung Fortgeschrittene zum „Hypnose Bachelor DHI“ bereitet parallel auf die Prüfung zum „Hypnospathie-Therapeut“ vor.

3.) DHI Ausbildung Experte zum „Hypnose Master DHI“ bereitet parallel auf die Prüfung zum „Hypnospathie-Master“ vor.

Während des Unterrichts wird immer wieder auf die Grundsätze hingewiesen, so, dass parallel eine Vorbereitung auf die jeweiligen Prüfungen erfolgt.

Die DHI Titel werden durch ordnungsgemäße Teilnahme erworben. Die Titel der Hypnospathie werden durch eine schriftliche Prüfung erworben. In Grenzfällen ist ggf. eine mündliche Nachprüfung erforderlich.

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